Psychotherapie mit Kindern & Jugendlichen
Manchmal fühlen sich Gedanken, Gefühle oder Situationen sehr schwierig an. Vielleicht gibt es viel Streit, Angst, Wut, Traurigkeit oder Stress. Manchmal weiß man selbst nicht genau, warum es einem nicht gut geht. Psychotherapie kann dabei helfen, all das besser zu verstehen und neue Wege zu finden, mit schwierigen Dingen umzugehen.
In meiner Arbeit ist mir wichtig, dass sich Kinder und Jugendliche gesehen, ernst genommen und sicher fühlen.
Gemeinsam verstehen, was los ist
Am Anfang schauen wir gemeinsam:
- Was gerade schwierig ist
- Was gut läuft und was Kraft gibt
- Was sich verändern soll
Wir sprechen in deinem Tempo. Du musst nichts erzählen, wozu du noch nicht bereit bist.
Arbeiten mit Gedanken, Gefühlen und Verhalten
Gedanken, Gefühle und Verhalten hängen zusammen.
Zum Beispiel:
- Ein Gedanke kann ein Gefühl auslösen
- Ein Gefühl kann beeinflussen, wie man sich verhält
In der Therapie lernst du,
- deine Gefühle besser zu erkennen,
- zu verstehen, was sie dir sagen wollen,
- und neue Möglichkeiten auszuprobieren, mit ihnen umzugehen.
Deine Stärken sind wichtig
Jedes Kind und jede jugendliche Person hat Stärken – auch dann, wenn es sich gerade nicht so anfühlt. In der Therapie schauen wir besonders auf:
- das, was du gut kannst,
- was dir Freude macht,
- und was dir in schwierigen Situationen schon einmal geholfen hat.
Diese Stärken nutzen wir, um Schritt für Schritt sicherer und mutiger zu werden.
Innere Muster verstehen
Manchmal reagieren wir automatisch – zum Beispiel mit Rückzug, Wut oder großer Angst. Diese Reaktionen haben oft eine Geschichte und wollten uns früher schützen.
In der Therapie lernen wir,
- diese inneren Reaktionen zu erkennen,
- freundlicher mit ihnen umzugehen,
- und neue, hilfreichere Wege zu finden.
Das passiert oft mit Bildern, Beispielen, Zeichnungen oder Geschichten – so, dass es gut verständlich ist.
Mit schwierigen Gedanken und Gefühlen umgehen lernen
Manche Gedanken oder Gefühle tauchen immer wieder auf. Sie müssen nicht „weg“.
In der Therapie lernst du,
- Gedanken als Gedanken zu erkennen (nicht alles ist wahr),
- Gefühle wahrzunehmen, ohne von ihnen überwältigt zu werden,
- und trotzdem Dinge zu tun, die dir wichtig sind.
Eltern und Bezugspersonen
Je nach Alter und Thema werden Eltern oder andere wichtige Erwachsene mit einbezogen. Sie bekommen Unterstützung dabei,
- dich besser zu verstehen,
- dir im Alltag zu helfen,
- und Veränderungen gut zu begleiten.
Gleichzeitig gibt es Dinge, die zwischen dir und mir vertraulich bleiben dürfen.
Wichtig zu wissen
- Du bestimmst das Tempo
- Fragen sind immer erlaubt
- Therapie ist Zusammenarbeit
Du musst nichts „richtig“ machen – wir lernen gemeinsam.